Donnerstag, 23. Mai 2019

Ein Gruß an alle Blumenfreunde 🌹

Blumenfreund

Der Blume Durst, verblühen will sie nicht,
gestillt vom warmen Sommer-Regen.
Jetzt leuchtet sie und zeigt uns ihr vollkommenes Gesicht.
Hab Dank, mein Himmel, für diesen feuchten Segen.

Nur kurz das Leben wärt, aus Knospen werden Blüten.
Auf Wiesen, Töpfen und in Vasen zu gedeihen.
Das zierliche Gewächs sollst Du in jedem Fall behüten.
Sehr oft dient uns die Blume zum Verzeihen.

Wie trist, ach, wäre doch der Sommer und der Lenz uns allen,
wären nicht Geschenke der Natur uns voll gegeben.
Auch Kräuter-Pflänzchen lassen sich zum Strauße ballen.
Und jedes grüne Wesen kann das Gemüt erheben.

Nach Tagen manchmal und auch manchmal Wochen,
erlangt der Kreislauf dieser Schönen schnell das End´.
Sie hat kein Herz wie Du, doch lässt sie manche Herzen pochen.
Daran erkennen wir, wie schnell die Zeit verrennt.

Ich schenke Dir mit diesen Zeilen eine Rose,
mit Dornen zwar, doch wunderschön zu seh´n.
Kein Urteil sollst Du fällen und lösch´die Diagnose,
der Verse Sinn ist immer tiefer zu versteh´n.

Ein Wort, gedacht, gesprochen und geschrieben,
mit Tinte aus der Seele Emotion.
Es soll der Mensch Geschöpfe alle lieben!
Wer Liebe gibt, dem gibt die Liebe Lohn!

So endet heute meine Poesie mit guten Launen.
Ein Lächeln sitzt da tief in meinem Augen.
So höre zu, was meine Worte leise raunen.
Und mag das Licht in Dir das Wesentliche saugen.
So siehst Du mich im Garten Deiner Träume glücklich staunen --

© by @seo-boss

Mittwoch, 15. Mai 2019

Das Auge

Ein Paar von tiefer Ehrlichkeit,
getrennt durch eine Nase.
Das Licht fällt in Dunkelheit,
wo Elektronen steh´n bereit,
zu zeichnen eine Phrase.

Was draußen ist, nach innen dringt.
Erst innen wir das Bild erstellt.
So sehen wir die Dinge zwar,
doch ist nicht wirklich immer klar,
wie dem Gehirn das Bild gefällt.

Wir glauben alle, dass wir sehen.
Doch ich behaupte, wir sind blind.
In Finsternis kann nichts gescheh´n.
Kannst Du im Dunkel Farben seh´n?
Im Hirn sich doch kein Licht befind´!

So denke ich, da ist ein Ding,
ganz tief in unse´rem Wesen,
was Bilder ins Bewusstsein bringt,
wir, wenn es uns zu seh´n gelingt,
Neuronen-Sprache lesen.

Da ist kein Baum auf weiter Flur.
Nie sahst Du bunte Blüten.
Du glaubst, Du siehst hier alles pur,
doch ist der Sehnerv eine Schnur,
die führt zu Deinen Mythen.

© by @seo-boss

Ein Held

Kein Heer wird er fürchten und auch nicht die Kämpfe,
egal wie viel Gegner, er spürt seinen Mut.
Er stürmt in die Fluten, die Brände und Dämpfe,
zu retten, zu siegen und koste es Blut.

Von Ehre getragen und Stärke durchtränkt,
ein Held ist ein Wesen, das jeder sich wünscht.
Ihm ist es egal, er ist nie gekränkt,
er folgt seiner Absicht und wird nie gelenkt.

In stürmischen Nächten, schleicht er sich ans Ziel.
An eisigen Tagen betritt er das Feld.
Wenn Übermacht wütet, für ihn nie zu viel´.
In Brandung geborsten am Felsen zerschellt.

Strategische Künste und Kraft lässt ihn leben.
Mit List auf der Klinge, der eisernen Krieger.
Er kennt nur das Ziel und dem gilt sein Streben.
Ein Held kann nie sterben wie andere Sieger.

Er ist ein Vermächtnis in vielen Geschichten.
Erzählt und erhalten in uralten Sagen.
Ein Held kann der Feind zwar mit Tücke vernichten,
doch wird er mit Ehre niemals erschlagen.

Wie Mauern die Mächte, er stürmt ohne Zwang.
Ein Mann gegen Tausend, das kling wie ein Hohn.
Doch höre die Lieder, die singen vom Dank.
Dem Held sei gegeben der goldene Thron.

Die Feigheit der Vielen ihm stets ist ein Greul.
Er kämpft für die Seinen und pur sei die Hand.
Und bricht auch die Klinge, ertönt nie Geheul.
Er steht seinen Mann und verteidigt sein Land.

Die Narben bekennen, die Schmerzen er litt.
Die Kraft aus dem Herzen kein Messer je schnitt.
So leben die Helden als unsere Ahnen,
und sei nicht so furchtsam, mein lesendes Kind.
Die Verse vom Helden, sie können ermahnen.
Es raunen die Wälder im singenden Wind:
Der Held ist gekommen und nimmer versiegt
die Kraft seiner Taten, die niemand verbiegt.

Es bleiben Gedanken im Odem der Zeit.
Sein Opfer ist niemals geschehen für Geld.
So schätze Dich glücklich, Du Mann oder Maid,
wenn kennst oder kanntest persönlich ein´ Held!

Im Felde zu stehen als einsamer Pfand
und retten die Leben von hunderten Seelen.
Beschützend und wachsam das Siegel der Hand.
Niemand gelingt es die Ehre zu stehlen.

So preise ich alle, die selbstlos sich geben,
zu schützen, zu retten der anderen Leben.

© by @seo-boss

Dienstag, 7. Mai 2019

Not und Kraft

Not und Kraft


Der Abend ist neblig und spät ist die Stunde,
da meldet ein Wehen, ein Weinen dem Mann,
dass etwas passiert ist, er blickt in die Runde
und findet den Knaben mit blutender Wunde
und fürchtet, dass er wenig helfen hier kann.

Die beiden im Urlaub, an einsamen Orte
weit weg von den Häusern, wo Hilfe stets ist.
Die Schreie des Schmerzes bedecken die Worte,
jene von liebend` und tröstender Sorte,
die einmal gesprochen, niemand vergisst.

Das Leben zu retten, der Vater nur will.
Was kann er tun, er hat keine Zeit?
Er bindet das Bein, der Knabe wird still.
So schnell wird zur Hölle, was eben Idyll;
und Hilfe ist leider so unendlich weit.

Kein Auto, kein Fahrrad, kein Pferd und kein Boot.
Gewandert die beiden, zwei Tage zu Fuß.
Es schwindet die Sonne, der Abend wird Rot.
Der Mann greift den Sohne und rennt mit der Not.
Der Sohn stöhnt vor Schmerzen und fürchtet den Tod.

Die Bäume des Waldes, im Schatten, wie Wächter,
betrachten den Läufer mit seinem Gepäck.
Der Sohn sieht Gespenster und murmelt vor Schreck:
Vater sie kommen, die grusligen Schlächter.

Schweiß läuft wie Wasser und nass ist die Haut.
Er rennt wie ein Meister, ein Vater der liebt,
das Fürchten ihm stets neuen Antriebe gibt.
Der Abend nun vollends den Tag hat verdaut.

Oh Vater ich sterbe, ich will nicht verbluten.
Mein Kind, sei ganz leise, ich lauf wie der Wind,
ich seh in der Ferne die Häuser, die guten,
Sei mutig mein Kleiner, am Ziel wir bald sind.

Das Blut aus der Wunde durchdringt Vaters Sachen.
Er spürt es und weiß um die schwindende Chance.
Er müht sich und schleppt sich schon fast wie Trance,
Es atmet der Junge mit offenen Rachen.

Der Ort kommt nun näher und Lichter und Leute.
Erschöpfung beim Vater, doch der gibt nicht auf.
Schwarz ist die Nacht, zwischen Gestern und Heute.
Komm, sagt der Mann sich: hier muss ich noch rauf.

Die Kraft jedes Menschen geht mal zur Neige.
Der Vater ein Held, der sein Antlitz verbirgt.
Das Kind liegt ihm bleiern im Arme und schweigt.
Hat dieser Unfall sein Leben verwirkt?

Schmerzen und Leiden beim Arzt angekommen.
Der sieht Alarm von beiden Gestalten,
In letzter Sekunde des Lebens Gewalten,
des Kindes, des Knaben mit Glück noch erhalten.
Dann hat er den Kleinen vom Vater genommen.

Jetzt muss es ganz schnell geh´n und alles gelingt.
Das Kind ist gerettet und bald wieder springt.

Der Vater im Kollaps zusammengebrochen.
Der Kreislauf am Ende, das Herz wird ganz schwach.
Die Augen geschlossen und nie mehr gesprochen.
Die Seele zieht aus, doch bleibt immer wach.

Gefährlich das Leben in jeder Sekunde.
Bedenke, mein Freund, jeder Schritt sei dir Gnade!
Gefahr ist nicht immer wie bellende Hunde.
Sie kommt morgens, früh und in nächtlicher Stunde.
So hüte dein Leben und stehe stets gerade.

Du hast nun vernommen, meiner Traurigkeit Zeilen.
Wer väterlich stets seinen Nächsten umsorgt,
der darf in der Sphäre der Liebe verweilen!


© by @seo-boss

Die Rose


Ihr Duft betört, der Rose Wind den Sinn entflammt, und wehrhaft ist sie auch mit ihren Dornen.
Sie lebt in vielen Farben bunt, und voller Amut für die Freude.
Ich seh´die schönsten Perlen in der Vase der Natur.
Wer sie verschenkt, der gibt ein Stückchen eig´nes Herz
und zugewandt ist sein Gemüt der anderen Seele.
Nur ein Frame, ein wunderschönes Bild, im Augenblick gefangen.
Die Rose ist die Königen und alles kann gedeihen.
So schenke gerne jenen Menschen Rosen, die du magst und liebst,
und freilich wird man dir einmal verzeihen,
wenn auch du den anderen vergibst.


© by @seo-boss

Gesundheit ist des Menschen Leben Himmelreich.

Gesundheit ist des Menschen Leben Himmelreich.

Wie sehr das wahr ist, merkst du erst, bist du verletzt.
Es kann ein Schritt sein oder nur ein einz´ger Zeiger-Schlag
und alles Wesentliche ändert sich von jetzt auf gleich.
Der Wiege kaum entstiegen, reserviert für dich der Eichensarg,
worin der Wurm im Holze schon sehr lange nagt.

So sind wir Lebende der Welt uns selten einig
und streiten uns bis jeder kaum mehr wirken will.
Erst wenn der Arzt dir deinen Alp bescheinigt,
dann wird der Oberfläche Rufer plötzlich einmal still.

Wie fröhlich hatten wir die Zeit mit unsrer Blindheit wegrasiert?
Wie wirklich cool das Einmaleins der Wirklichkeit vergessen?
Nun hat die Schadensmeldung fast dein Leben einkassiert.
Es schmerzt: Erkenntnis ist nun mal auf Schmerz total versessen!

Normal, mein Freund, ist alles, nur nicht Ignoranz.
Du steigst ins Baumhaus, dort im Eichenwalde.
Dort oben merkst du, vieles war nur Firlefanz
und weißt, du schobst dein Leben selbst auf Halde.

Die letzte Perle kullert dir aus dem Gesicht.
Gesundheit ist des Menschen Leben Himmelreich.
Behüte dich und schütze dieses warme Licht,
denn ist es einmal krank, dein Fleisch,
dein Weltenbaum mit Haus sehr schnell zusammenbricht!

Des Körpers biologisches Empfinden
soll stets dir Richtung sein und guter Rat.
So höre tief in dich hinein und lass´dich binden,
an weises Wissen, was auch schon unser Vorfahr tat.

Krankheit frisst in kleinen Stückchen deine Zeit.
Erst merkst du nichts, dann fällt der Bann.
Zu spät, mein Freund, der Leib ist am zerfallen,
der Kreis, er schließt sich bald und fängt von vorne an.

So halte deinen warmen Körper immer rein.
Zieh nie mit anderen verwaisten Seelen den Vergleich.
Zerbrochen wird der letzte Herzschlag lange sein.
Gesundheit ist des Menschen Leben Himmelreich!

© by @seo-boss

Ode an den Frühling

Ode an den Frühling


Mir lag der schwere Schlaf noch in den Gliedern.
Da draußen Bäume, kahl vom letzten Jahr.
Es war, als wollte sich mein Hamsterrad erwidern.
Doch es war Samstag und das Wochenende da.

So hat die Muse meinen schwarzen Tee gezuckert.
Der Morgen war noch neblig und Stille überall.
Es war, als wär` die Tastatur allein zum Monitor getuckert
und meine Finger fingen an zu tippen, jetzt war ich am Ball.

Das Grau im Himmel zog die Wolken mit sich fort.
Ein erster Sonnenstrahl fiel mir in mein Gesicht.
Dort wo ich saß, war nun der allerbeste Ort.
Dann wirft mein Herz Gedanken voller Wärme über Bord.

Nein, nicht einfach so von dannen geh´n die Zeilen,
nur einfach raus, hinaus in Wald und Flur und in die schöne Welt.
Ich habe Zeit, hurra, ich muss mich nicht beeilen!
Will heute dichten und das Wort wie Eisen golden feilen.
Vom kleinen Berg die Kunst ins Tal der Könige bestellt.

Ein erster kleiner Federknäuel tanzt fröhlich vor dem Fenster.
Ich öffne es und plötzlich greift mich eine Hand.
Ich bin kein Träumer und ich glaub´nicht an Gespenster,
was mich da hielt, war eine echte Fee aus dem Erdbeer-roten Land.

Sie nahm mich mit, ich flog, auch ohne Engelsflügel,
hinauf, nach oben, wo der Blick das Weite schaut.
Ich segelte dahin, noch höher als der höchste Hügel.
Mein Auge sieht die Welt als Spielzeug-Landschaft aufgebaut.

Am Boden Grau, sah ich in Ferne bunte Farben.
Als hätt´Van Gogh mit Pinselstrichen nachgedacht.
Immer mehr sah ich des Winters allerletzte Narben.
Mir wurde klar, dass nun der Lenz das Zepter schon bewacht.

Die jungen Knospen hatten Druck im Zweigsystem.
So wirft es Sträucher, Bäume, Blumen bald ins grüne Paradies.
Ich fliege ohne Mühe mit der guten Fee, ach wie bequem.
Das Licht der kalten Trübsal floh und sahen tat ich dies`:

Da tanzten schon die ersten kleinen wilden Blüten.
Von Unkraut will ich niemand reden hören.
Junges frisches Wiesengras will nun die Welt behüten.
Wie herrlich, wenn die Knospen schlagen und Düfte mich betören.

Die Fee zeigt mir die vielen Blumenfeste,
auf Weiden, Lichtungen im Walde, überall.
Im Frühjahr sind die Blumen unsre ersten bunten Gäste.
Ein Strauch, noch nackt, wird bald ein dichter Blätter-Wall.
Wir schweben weiter, immer weiter und der Morgen wird nun klar.
Die Gänse fliegen Formation, am Tag da ich beglückt.
Sie sind in Treue ungebrochen und leben stets als selbes Paar.
So hat die Zuversicht die Art zum festen Bund gestrickt.

Oh weh, die Hand der Fee lässt mich nun fallen.
Ich stürze und die Angst hat mich gepackt.
Die Angst zu sterben ist die größte Angst von allen.
Doch oh Zauber, bin doch nur ganz kurz abgesackt.

Ich lande ungeschoren wie auf zarten Federdecken.
Es ist die schönste grüne Wiese die ich sah.
Ein wahres Wunder ist geschehen, wie sich die Halme recken,
ihre Pracht zum Leben spendend` Lichte strecken,
so weiß ich nun, der Lenz ist wirklich da.

Die Fee ist verschwunden oder träumte ich nur?
Ich seh´in die Runde und fühle die Pracht.
Das Frühjahr ist da, nur der Mensch ist oft stur.
Natur ist ein Märchen, das glücklich mich macht.

Es singen die Vögel von Liebe und Neid.
Der Frühling zeigt heute ein prächtigstes Kleid.
Vom Winter gekommen, zum Sommer verbrannt.
So rinnen die Tage, wie Sand durch die Hand.

Die Wonne des Schönen erzählt mir ´nen Scherz.
Gefühle des Staunen erobern den Tag.
Mir zeigt der Kalender, wir haben jetzt März.
Geschrieben ist nun, was mir sagte mein Herz.
Gedeihend, vollendend, das Leben ich mag.
Es möge gedeihen und sei immer stark.

Das Jahr ist gespalten in Zeiten und Phasen.
Ich gehe hinaus und fühle mich weise.
Der Frühling ist da, alle Welt atmet auf.
Wir nehmen ihn hin, doch achten wir ´drauf?
So lebt Mutter Erde Äonen im Kreise
und Sommer-Geräusche hört man schon leise.

© by @seo-boss

Tabula rasa (Die unbeschriebene Tafel)

Tabula rasa (Die unbeschriebene Tafel)


Am Anfang war die Tafel leer,
ein Menschenkind steigt in die Zeit.
Erst kommt ein Laut und immer mehr,
der Mensch lernt schnell, es ist nicht schwer.
Das Hirn ist wie ein Schwamm bereit.

Es saugt auch Auge, Herz und Ohren.
Gefühle, Worte, bunte Szenen.
In Unschuld wird ein Kind geboren,
noch bleibt sein Urteil ungeschoren.
Es schläft noch viel und liebt das Gähnen.

Dann wird es größer, versteht die Laute.
Und Worte werden plötzlich Taten.
Als es noch aus dem Bettchen schaute
und manchen Schatten nicht vertraute --
Schon kam es in den Kindergarten.

Nun hieß es lernen und verstehen.
An kleinen Händchen Schmutz vom Sand.
Der Tag war leicht und gern geschehen.
Jetzt konnten Augen besser sehen
und nicht mehr fern war der Verstand.

Die große Zuckertüte war geleert.
Der Lehrer spricht vom ABC.
Nun sitze stille, unbeschwert!
Das Einmaleins ist sehr begehrt.
Der erste Tadel kommt, oh weh!

Es geht jetzt schon um erste Werte.
Und Stärke ziert die kleinen Gruppen.
Wer jetzt schon frech ein Bier verzehrte
und seine Bande damit ehrte,
der darf sich schon als King entpuppen.

Die Welt wird sachlich aufgeteilt,
in richtig, falsch und stets korrekt.
Das Weltbild wird jetzt abgeseilt,
aufs Köpfchen, das noch gar nichts peilt.
Der Beste wird, wer Ärsche leckt --

Arbeit kommt und Kindheit geht.
Der Mensch wird wie ein Hamster wild.
Das Rad der Zeit nie stille steht,
selbst wenn Gesundheit baden geht.
So zeichnet sich ein Menschenbild.

Was hat ein Kind ins Hirn bekommen?
Was ist es was wir Wissen nennen?
Die Unschuld ist dem Mensch genommen
am Tag, da er ins SEIN gekommen.
Nun darf er sich von allem trennen.

Die Spaltung ist sehr immanent
in dem System der großen Macht.
Die Meinung ist jetzt mehr ein Trend.
Wer hätte dieses schon gedacht.
Am Tage wenn das Kind erwacht:
Steht schon geschrieben: Gute Nacht!

Einst war´n die Tafel unbeschrieben,
in aller Menschen Wiegen.
Geboren wird der Mensch zu lieben
und Wut und Zorn zur Seit´zu schieben.
Kein Zwang darf uns bekriegen!

Es sei der Mensch, mehr gut als Blut,
an allen seinen Tagen.
Ein warmes Herz trägt alle Glut;
der guten Seele ewig Mut,
tönt dann durch alte Sagen.

Eines zählt für alle Zeit:
Erfahrung, gilt der Ewigkeit!

© by @seo-boss

Dein Leben ist wertvoll


Dein Leben ist wertvoll

Das Leben begleitet dich immer während --
auch wenn du denkst, du bist allein,
ES ist immer bei dir, dein treues Leben.
Jeder Sekunde, jedem Schritt, jedem Herzschlag,
jedem Atemzug, jedem Wimpernschlag,
und jedem Gedanken, hält es dir die Treue.

Du bist eine Welt aus unzähligen Zellen.
Jede einzelne will leben und sie leben nur für DICH!
Dein Körper ist eine Gesellschaft aus purer Liebe.
Leben ist Liebe, denn Leben will nur eines:
GEDEIHEN!


Irgendwann, wenn du die Jahrzehnte fort geworfen hast
und die Kalendermeter längst verbrannt --
und weniger noch vor dir, als hinter dir liegt,
dann, bemerkst du jeden Tag,
wie zerbrechlich es ist,
dieses Leben.

Jeder Augenblick, birgt diese Gefahr in sich,
dass plötzlich alles vorbei sein kann --

Immer mehr wirst du verstehen, warum es wertvoll ist,
Dein Leben.

So sei wachsam und hüte dich vor der Unvernunft,
und besonders vor der Ignoranz, den nächsten Schritt,
blind zu gehen.

Lebe mit dem Herzen,
Urteile mit Empathie,
Handle mit Verstand!

© by @seo-boss

Ein Held

Ein Held



Kein Heer wird er fürchten und auch nicht die Kämpfe,
egal wie viel Gegner, er spürt seinen Mut.
Er stürmt in die Fluten, die Brände und Dämpfe,
zu retten, zu siegen und koste es Blut.

Von Ehre getragen und Stärke durchtränkt,
ein Held ist ein Wesen, das jeder sich wünscht.
Ihm ist es egal, er ist nie gekränkt,
er folgt seiner Absicht und wird nie gelenkt.

In stürmischen Nächten, schleicht er sich ans Ziel.
An eisigen Tagen betritt er das Feld.
Wenn Übermacht wütet, für ihn nie zu viel´.
In Brandung geborsten am Felsen zerschellt.

Strategische Künste und Kraft lässt ihn leben.
Mit List auf der Klinge, der eisernen Krieger.
Er kennt nur das Ziel und dem gilt sein Streben.
Ein Held kann nie sterben wie andere Sieger.

Er ist ein Vermächtnis in vielen Geschichten.
Erzählt und erhalten in uralten Sagen.
Ein Held kann der Feind zwar mit Tücke vernichten,
doch wird er mit Ehre niemals erschlagen.

Wie Mauern die Mächte, er stürmt ohne Zwang.
Ein Mann gegen Tausend, das kling wie ein Hohn.
Doch höre die Lieder, die singen vom Dank.
Dem Held sei gegeben der goldene Thron.

Die Feigheit der Vielen ihm stets ist ein Greul.
Er kämpft für die Seinen und pur sei die Hand.
Und bricht auch die Klinge, ertönt nie Geheul.
Er steht seinen Mann und verteidigt sein Land.

Die Narben bekennen, die Schmerzen er litt.
Die Kraft aus dem Herzen kein Messer je schnitt.
So leben die Helden als unsere Ahnen,
und sei nicht so furchtsam, mein lesendes Kind.
Die Verse vom Helden, sie können ermahnen.

Es raunen die Wälder im singenden Wind:
Der Held ist gekommen und nimmer versiegt
die Kraft seiner Taten, die niemand verbiegt.

Es bleiben Gedanken im Odem der Zeit.
Sein Opfer ist niemals geschehen für Geld.
So schätze Dich glücklich, Du Mann oder Maid,
wenn kennst oder kanntest persönlich ein´ Held!

Im Felde zu stehen als einsamer Pfand
und retten die Leben von hunderten Seelen.
Beschützend und wachsam das Siegel der Hand.
Niemand gelingt es die Ehre zu stehlen.
So preise ich alle, die selbstlos sich geben,
zu schützen, zu retten der anderen Leben.
© by @seo-boss




Depression, die Krankheit der Dunkelheit


Depression, die Krankheit der Dunkelheit



in deutsch •  10 days ago
Wahrscheinlich kennt jeder wenigstens einen depressiven Menschen. Ich kenne viele. Manchmal bin ich auch antriebslos, aber eine echte Depression hatte ich noch nie. Wahrscheinlich muss man eine gewisse Neigung dazu haben. Ich bin kein Mediziner, aber ich denke, Depression kommt nicht von innen sondern von Außen und dringt dann nach innen, wo sie die Menschen fertig macht.
Bei den Naturvölkern gibt es diese Krankheit gar nicht und in der großen Weltliteratur kommt dieses Wort auch nicht vor. Dort wird von Niedergeschlagenheit geschrieben oder von tiefer Traurigkeit. Ist die Depression vielleicht sogar eine Erfindung der Neuzeit? Meine Antwort wäre Jein. Da ich selbst Menschen kenne, die darunter Leiden und einige von denen schon über viele Jahre, muss es ja irgend etwas geben, was die Psyche des Menschen krank macht. Freiwillig wird wohl keiner sein Leben in einer geistigen Dunkelkammer verbringen wollen, aber genau das ist es, wie eine Depression sich für den Betroffenen anfühlt.
Das Thema möchte ich heute einmal in einen Gedicht meißeln. Geschrieben habe ich es für eine Freundin und ich habe versucht, es aus ihrer Perspektive zu schreiben.
grafik.png
Bildquelle: Pixabay

Depression



Es geht der Kopf den eigenen Weg.
und alles scheint im Schattenreich gefangen.
So traurig ist der Mensch geworden.
Das Leben hat der Mut verlassen
und Trübsal liegt im hellsten Sonnenschein.

Oh, Freude, Lachen, Tatendrang,
Begeisterung, wohin seid ihr geflohen.
Es sitzt ein Stein in meiner Brust,
ein dunkler Zwerg der mich erwürgt,
mit einer Kraft von tausend Riesen.

Ich kann nicht sagen, was ES tut,
es fühlt sich an, als sei ich schon gestorben.
Ein Druck geht mir durch meine Schläfen.
Gedanken sind wie dunkle Nebel,
die mich verstecken vor der Welt.

Ein jeder Schritt scheint mir unmöglich
und jede Handlung hemmt sich selbst.
Chemie im Kopf, die Stimmung schwankt.
Die Tagen fließen zäh wie Sirup.

Müdigkeit mich fast erschlägt,
begleitet von der Furcht vor Morgen.
Jeder Tag ein langes Treiben,
durchflutet mit des Lebens Zweifel.

Der kleinste Schritt ist mir zu groß.
Verständnis finden will ich nicht.
Lass mich in Ruhe dunkler Odem! Ich will das Frieden mich durchdringt.
Verlasse meinen Sarkophag,
du Macht der kranken Hirne.

Gefangen hält mein Leben, Angst.
Ich kann nicht sagen welche Angst.
Es ist ein Bann um mich gewickelt,
so dick und keine Schere schneidet ihn.
So liege ich im meterdicken Kummer.

Der Architekt hat mich vergessen, wie es scheint.
So bin ich nun lebendig schon begraben?
Ich gebe dir mein Herz und meine Seele.
Erlöse meine Qual die keinen Namen hat!

Verdammt für alle Zeit, so viele sind gemartert,
in eine tiefe Schlucht gestürzt.

Zu schwer würgt mich der Schlange Kraft.
Ich kann nicht bleiben, werde frei --
Am Ende wünsche ich Erlösung nur, sonst nichts.

Erlöse mich Du schwarzer Edelstein!
Muss ich verderben? So scheint es wohl gewollt.
Ich war ein Mensch mit Haut und Haaren,
mit Herz und liebevoll schien mir die Welt.
Bin nun ein Zombie, leer geweint,
und roter Saft begleitet meine letzte Tat --
© by @seo-boss

Mein Post Nr. 500 in der Steem Blockchain

Mein Post Nr. 500

in deutsch •  5 months ago
grafik.png
Bildquelle: pixabay
Eine Fünf und zwei Nullen
jetzt wird´s Zeit für volle Pullen
Schreibe um des Reimes Willen
muss hier keinen Sinn erfüllen
Steemit prost, ich stoße an,
wie ein voller Weihnachtsmann
grafik.png
Bildquelle: pixabay
Eine Fünf und zwei Nullen
mach jetzt Pause, esse Stullen :-O
Schiebe noch ne zweite Schicht
ja, ich weiß, ich bin nicht dicht
Und am Ende kommt der Rat
Hast Du keine Votingpower
schreibe, male immer hart
warte ab, wir sind am Start
der Erfolg liegt auf der Lauer
Alles dauert seine Zeit
folge mir, ich folge back
Jedes Ziel erscheint so weit
Ich war hier, jetzt bin ich weg :-)))
Ein Meisterwerk der lyrischen Metrik © by @seo-boss 😍 🐟🐟🐟 2018